TaM THEATER am Michelsberg
Kurzinfos zu den Stücken
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Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf
Theaterstück von Bodo Kirchhoff
Titelrolle: Markus Maria Winkler
Inszenierung: Helga Seewann

Ein Nachtclub – der Ansager einer Stripteasenummer betritt die Bühne. Er verspricht den "letzten klassischen Striptease auf deutschem Boden". Gleich wird Andrea erscheinen, deren Mutter bereits Stripteasetänzerin war und ihr Handwerk von der Pieke auf gelernt hat. Doch Andrea, die Tänzerin, erscheint nicht. Mit jeder Verzögerung ist der Ansager gezwungen, etwas Neues zu erfinden. Es kommt zu Reflektionen über Erotik und im Laufe der Zeit zu einer Selbstentblößung des Ansagers, gegen die der Striptease selber ein laues Lüftchen gewesen wäre. Zwischen Komik und Selbstentblößung entfaltet sich ein Stück um sexuelle Begierden, Rollenspiel und geschlechtliche Identität.
Markus Maria Winkler (Schauspiel): Markus Maria Winkler ist in Wilhelmshaven an der Nordseeküste geboren und aufgewachsen. Ausgebildet wurde er an der Schauspielschule Zerboni in München. 2001 begannen seine ersten Theatergastspiele in Deutschland, Österreich, Italien und Serbien. Drei Jahre spielte er bei dem Südbayerischen Theaterfestival unter der Intendanz von Cordula Trantow. Danach gastierte er mit dem Tourneetheater "Das Ensemble Jacob-Schwiers", an den großen Bühnen im deutschsprachigen Raum. Seit 2006 ist Markus Maria Winkler mit Jürgen Wegscheider mit der satirischen Lesung "LiteraTierisches" in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen. 2008 folgte die musikalische Komödie "Hysterische Profilneurosen in Dur und Moll" mit Tina-Nicole Kaiser. Zu seinem zehnjährigen Bühnenjubiläum geht er 2010 mit dem Stück "Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf", ein Einpersonenstück von Bodo Kirchhoff, auf Theatertournee.
www.markusmariawinkler.de
Helga Seewann (Inszenierung): Bei Roleff-King und Godlewsky begann sie 1962 mit dem klassischen Ballett. Danach folgte eine pädagogische Ausbildung als Bewegungslehrerin. Modern, Flamenco und Mime Corporel färbten auf sie ab. 1990 kam sie mit Butoh, dem japanischen Ausdruckstanz, in Berührung – was ihren Tanz wesentlich beeinflusste. Sie nahm Unterricht bei Charlotta Ikeda, Mitsuro Susaki und Kazuo Ohno. 1981 begann Helga Seewann in ihrem eigenen Studio in München Körperarbeit, Entspannung, Tanztechnik und Improvisation zu unterrichten und seit 1990 auch an der Schauspielschule Ruth von Zerboni. Seit 1984 steht sie mit eigenen und fremden Projekten auf der Bühne. Über 17 Jahre gab sie Bewegungstheaterkurse in Süditalien, mit abschließenden Aufführungen. Ihre Projekte umfassen ihre Arbeit als Soloperformerin, eigene Tanztheaterproduktionen und Choreographien für Sprechtheaterstücke anderer Regisseure.
www.helgaseewann.de
Bodo Kirchhoff (Autor): 1948 in Hamburg geboren. Studium der Pädagogik, Psychologie und Soziologie an der Universität Frankfurt/Main. Sein literarisches Debüt gab er 1979 mit dem Theaterstück "Das Kind oder Die Vernichtung von Neuseeland" (Uraufführung Saarbrücken 1979) und mit dem Prosaband "Ohne Eifer, ohne Zorn". Es folgten Essays, Erzählungen, Romane und Theaterstücke. Sein Roman "Infanta" (1990) fand große Beachtung, ebenso wie "Der Sandmann" (1992). Er arbeitete auch für das Kino und schrieb Vorlagen für "Tatort-Alptraum" (1997; ARD) und den Kinofilm "Manila" (2000). Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Jahreskunstpreis des Frankfurter Vereins für Künstlerhilfe, dem Villa Massimo Stipendium, dem Drehbuchpreis des Bayerischen Filmpreises (gemeinsam mit Romuald Karmakar). Das Stück "Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf" feierte 1995 seine Uraufführung. Bodo Kirchhoff lebt in Frankfurt/Main und am Gardasee.
Des Kaisers neue Kleider
Märchentheaterstück von Johanna
Wagner-Zangl für Kinder ab 4 Jahre.
Donnerwetter Varieté
Zum Zweiten Mal präsentiert das
eine Show, die einmal quer durch Franken tourt und auch in Bamberg Station macht.

Tolle Künstler werden die Zuschauer verzaubern und zum staunen bringen. Künstler aus ganz Deutschland treffen sich wieder und zeigen die ganze Pracht des Varietés: Zauberkunst, Artistik, Comedy, Musik....
Katharina zeigt Ihre einzigartige Kontorsion. Wenn man wie Katharina als einzige ausländische Teilnehmerin zum Moskauer Zirkusfestival eingeladen wird, ist das schon eine besondere Auszeichnung. Mit ihrer Kunst, den Körper in die unmöglichsten Positionen zu biegen, leistet sie tatsächlich Außergewöhnliches und erfindet sich sogar noch immer neue Figuren.
Mr.PuppetShoe´s (alias Jan Ukena) aus Berlin ist ein Jongleur der ganz anderen Art. Spaß auf der Bühne haben und die Leute zum lachen zu bringen, das ist sein Gebiet. Die normale Jonglage interressiert ihn nicht, deshalb nimmt Mr.PuppetShoe´s noch einen Ball, zwei Puppen und eine Kiste, zu seinen drei Jonglier-Keulen, dazu und macht aus einer Jonglier-Darbietung eine Show, die die Zuschauer zum Staunen bringt.
Seit 30 Jahren ist der Sänger und Gitarrist Alexander „Sandy“ Wolfrum unterwegs. Er hat sich den Liedern und Songs verschrieben, die er seit Jahren komponiert oder interpretiert. Er gehört zu den renommiertesten Liedermachern des Landes und seit 1994 hat er sogar sein eigenes Festival , das FESTIVAL DER LIEDERMACHER in Bayreuth.Sein aktuelles Programm besticht durch Kurzweile , Esprit und Humor. Seine Stimme und sein virtuoses Gitarrenspiel bieten die ideale Grundlage für ein unvergessliches Erlebnis.
Weitere Künstler werden das Publikum überraschen!
Moderiert wird die bunte Show von Marcelini und seinem Hund Oskar, begleitet durch den Pianisten Thomas Mayer.
Karten gibt es beim BVD Kartenservice, 01702971050 und über www.tam.ag
Ewig Schön
Das erste Theaterstück von Klaus Karl-Kraus
Inszenierung: Winfried Wittkopp

In einem Kosmetik-Salon im 2.Stock: das pralle Leben. Gisela Rose, die exzentrische Inhaberin hört sich tagein tagaus die Sorgen ihrer Kundinnen an und träumt doch von ihrem Märchenprinz – oh God, boa ej!
Johanna Karatischai-Müller die typische Kundin redegewaltig und wutig, Fränkin im Herzen, nach Außen die Preußen und die große Welt imitierende.
Wolfgang Karatschai Müller, der zum falschen Zeitpunkt im Kosmetikstudio Gisela`s Roseninsel auftaucht.
Es geht um Liebe.
Es geht um Träume.
Es geht um ein besonderes Haus.
Es geht um Religionen, Gott und die Welt.
Mit einem Wort: es geht ums Leben – ewig schön!
Und, Sie das Publikum bestimmen den Ausgang des Stückes.
Wie?
Frauenzimmer - Szenen aus dem weiblichen Alltagswahnsinn

Frau Holle
Moderne Inszenierung frei nach Brüder Grimm. Es spielen Claudia Full, Anne Liefländer und Adriana Zangl.
"Hundeleben" (Marcelini & Oskar)
Bauchredner-Comedy-Zaubershow

Herzlich willkommen zu "Hundeleben", der einzigartigen abendfüllenden Bauchredner- und Zaubershow!
Und auch die Protagonisten sind einzigartig: Marcelini & Oskar sind Herrchen und Hund, teilen Haus und Hütte und gehen gemeinsam durch Dick und Dünn. Und natürlich Gassi.
Obwohl es laut Oskar gar nicht so klar ist, wer hier wen an der Leine führt… die Ambitionen sind jedenfalls klar verteilt: Oskar ist der, den es ins Rampenlicht drängt. Und Marcelini darf ihn dabei auf den Arm nehmen… und ausnahmsweise für die eine oder andere Illusion kurz mal runterlassen.
Ein zauberhafter Varietèabend und ein tierisches Vergnügen...
Improtheatergruppe Pipperlapup der Uni Bamberg
Fünf, vier, drei, zwei, eins, Los!

Kommt ins TaM Theater am Michelsberg und erlebt wahre Gefühle, echten Hass und so manche andere Überraschung. Impro heißt die Zauberformel: 90 Minuten spanende Unterhaltung ohne Drehbuch und Regie. Das Publikum sagt, was gespielt wird. Danach wird eingezählt: Fünf, vier, drei, zwei, eins, Los!
Jedes Semester gibt es diese Abende voller Überraschungen, ungeplanter Lacher und jeder Menge Spaß mit der Theatergruppe 'Pipperlapupp' der Universität Bamberg. Eintritt ist frei, über Spenden freuen wir uns natürlich!
Kabarett mit Peter Knobloch: "Von Armleuchtern & Lichtgestalten"

Eine Bühne, ein Stuhl, eine Gitarre. Ein Mann betritt die Bühne, beginnt eine lockere Plauderei mit dem Publikum und ohne es zu merken, befindet man sich bereits mitten im neuen Soloprogramm von Peter Knobloch.
Als moderner aberwitziger Odysseus nimmt er den Zuschauer mit auf eine rasante Achterbahnfahrt durch das Gruselkabinett der Angeber und Schaumschläger, der Stars und Sternschuppen, der Lichtgestalten und Armleuchter. Er scheint sich die Sorgen von der Seele reden zu wollen, schildert jedoch die Neurosen einer ganzen Nation. Er erzählt von seinen Macken, entlarvt dabei aber unsere "volkseigenen Dachschäden".
Mal Hand aufs Herz: Wer von uns möchte schon als "typischer Deutscher" bezeichnet werden. Schließlich schämte sich schon vor 200 Jahren Schopenhauer wegen unserer "überschwänglichen Dummheit" seiner deutschen Volkszugehörigkeit.
Dabei hatten wir doch damals die größten Dummheiten noch vor uns...
Als Geschichtsfan bewundert er die Klarheit altrömischen Strafrechts: "Eine Watschn hat damals 25 Asse gekostet:" Und liefert den Umrechnungskurs gleich mit: "1 Ass war 1 Pfund Brot. 2 Asse der billigste Tarif im Puff von Pompeji. 24 Asse der teuerste. Damit sie a bissl ein Gfühl für des Geld kriegen...".
Freilich weiß er, was die Zukunft den Römer gebracht hat – nämlich nix – und fragt sich: "Wenn ich schon weiß, dass die Zukunft nix bringt, warum muss ich dann dahin?" Resigniert sieht er ein: "Die Zukunft ist einfach nicht mehr das, was sie früher einmal war!"
Natürlich stellt er sich auch die großen Fragen, die uns alle bewegen, wie: "Gibt es ein Leben nach dem Tod?" oder einfacher gesagt: "Wenn ich einmal tot bin, wie erfahr' ich dann die Bundeslligaergebnisse?"
Wie bereits in seinem ersten Soloprogramm "Aufstieg im Abseits" persifliert Knobloch eine verrückte Gesellschaft. Teils charmant, teils sarkastisch, aber immer mit viel Selbstironie spielt er den vom Ehrgeiz getriebenen, wechselt ständig Rollen, Zeit und Ort und zieht verblüffende Parallelen zwischen Antike und Gegenwart. Am Ende lösen sich sämtliche Grenzen auf: denn ob bedenkentragender Literaturnobelpreisträger, Fußballkaiser oder Getränkewart, im Grunde sind wir doch alle irrlichternde Armleuchter, oder?
Massive Gelüste

Der Mensch an sich ist prima!
Das Problem sind diese schlechtgelaunten, besserwisserischen, penetranten Vollpfosten um ihn herum. Warum bleibt der Mensch dann nicht zuhause und macht sich Schnittchen?
Weil er massive Gelüste hat. Die nicht alle durch Graubrot zu befriedigen sind. Und bei denen auch andere dabei sein sollen.
Den ZweiBeinern ist nichts davon fremd. Zu Land, zu Wasser, in der Luft. Inmitten von spanischen Bienen, muffeligen Tiefseeschwämmen und orientierungslosen Kamikazefliegern.
Anja Schöler ist Wein, Weib und Gesang. Christoph Schmidtke ist klein, untersetzt und auch sonst ziemlich erfolgreich.
Gemeinsam sind sie politisch. Und zwar unkorrekt. Ihre Komik geht bis zur Gürtellinie – von oben und von unten. Ihr Humor ist von Welt: brachial, zärtlich, immer polarisierend.
Außerdem haben sie kleine Hunde. Das tut nichts zur Sache. Aber wenigstens die sind niedlich. Du kannst Dich ihnen also getrost anvertrauen.
Die ZweiBeiner: Mehr Menschlichkeit braucht keiner.
Monatliches Stammstichgwaaf

Kabarettistischer Monatsrückblick von KKK Sein altes Ego, der Gerch macht sich Gedanken über Gott und die Welt, Politik und die High-Society - über Fußball und sein Glubb- halt alles, was kaa Sau interessiert! Odder doch?
Der kabarettistische Sonntagsfrühschoppen von 11-12 Uhr
Männer und andere Irrtümer
Beziehungs-Komödie von Michele Bernier und Pascale Osterrieth

Kennen Sie Dämonen? Hoffentlich nur aus dem Film! Aber manche Ehefrau könnte ein Lied singen, oder eben ein Stück schreiben über den: "Dämon im Mann". Auch Midlifecrisis genannt. Das Lexikon erklärt dazu: Versuchungen in der Mitte des Lebens. Aber man könnte es auch drastischer ausdrücken: das Jucken beim Mann, wenn die ersten grauen Haare erscheinen.
Für Ihn beginnt dann die Zeit in der er noch mal richtig aufdreht: mit rosaroter Brille auf der Nase versucht er seine attraktive jüngere Geliebte - seine Fee - und die angenehmen, so lieb gewonnenen Gewohnheiten der Familie daheim unter einen Hut zu bringen. Die betrogene Ehefrau allerdings hat ihre eigenen Ansichten zu diesem Doppelleben. Gespielt werden diese "Szenen einer Ehe" im Alleingang von Marianne Thielmann. Wie sie mit diversen Situationen umgeht und dabei den Zuschauer an dem ganzen Spektakel in alle Rollen schlüpfend teilnehmen lässt, dass müssen Sie gesehen haben!
Autoren: Bernier/ Osterrieth
Regie: Kai Figdor.
Shirley Valentine oder Die heilige Johanna der Einbauküche
Der Broadwayhit von Willy Russel mit Johanna Wagner-Zangl

Das bejubelte Stück erzählt die Geschichte einer Frau, die mit viel Mut und Selbstironie einen lang gehegten Traum verwirklicht.
Die Verwandlung von der ungeliebten Hausfrau - die nur mit der Wand, aber nicht mit ihrem ignoranten Ehemann sprechen kann - in eine lebenslustige und selbstbewusste Frau.
Premiere am 14.05.
Weitere Spieltermine: Freitag, 11. Juni, Samstag, 12. Juni jeweils 20 Uhr
Sterntaler

Sylvesterrevue – lachend ins Neue Jaaa!
Wir präsentieren ein buntes Programm mit Szenen aus unseren Abendstücken, Improtheater und amüsanten Spielen. Gemeinsam begrüßen wir mit Ihnen das Neue Jahr.
Auch am 31.12.2010 wird es wieder eine Sylvesterrevue geben!
"Tach Herr Knabenschuh! – Wie war’s?"
Kurt Knabenschuh – Alltagskabarett

Alltagskabarett – das ist eine Mischung aus Kabarett (aber nicht das mitunter mit erhobenen Zeigefinger steril und ernsthaft daher kommende) und Comedy (aber nicht die unlustige, konstruierte „Witz-komm-raus!“ Inszenierung)
Alltagskabarett ist dieses Wieder erkennen, das mit einem Augenzwinkern beginnt und in Lachsalven endet.
Alltagskabarett ist – wenn sich Menschen im Saal beim Erkennen der Situation gegenseitig feixend anstupsen, bis sie sich vor Lachen nicht mehr halten können.
Oder wie Kurt Tucholsky treffend formulierte:
"…mit jenem scharfen Blick fürs typische, mit bösem Spott und mit gütiger Liebe, die nie vergessen darf, das der Nachahmende ja doch dazugehört -: das wäre Humor in jenem tiefsten Sinne, wo er mit Kunst und Metaphysik zusammentönt."

Schein oder Sein? Das ist die Frage, die sich hier Johanna Wagner-Zangl und Regina Kopp stellen. Wer bin ich, was will ich, wie finde ich das Selbstbild, das zu mir passt?
In sieben Szenen suchen zwei Vollblutfrauen nach einer Antwort. Es geht rasant quer durch die weibliche Evolution - vom Paradies über die mythologische Antike bis in die 50er Jahre.
Die Geschichte beginnt mit einem Schuss in einer Arztpraxis! Sie entwickelt sich ebenso lachhaft, rührend, unmöglich, schräg und vielen Brüchen endet sie befreiend.
Die Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens, Inszenierung 2007 und 2008